Bei der Umgestaltung von sanierungsbedürftigen Spielflächen sollen Kinder und Jugendliche in Duisburg künftig mehr als bisher mitreden. Ziel ist es, nicht mehr nur gemeldete Schäden zu beheben, sondern die Flächen konsequent am Bedarf der Anwohner- Kinder auszurichten. Diese sollen mitplanen dürfen und ein Verantwortungsgefühl für ihren Spielplatz entwickeln. Aber welche Methoden der Beteiligung sind praktikabel, wie kann auf demografische Veränderungen in den Stadtteilen flexibel reagiert werden und wie wird gewährleistet, dass Kinder-Ideen und Realität (insbesondere finanziell) nicht zu weit auseinanderklaffen?
Am Prozess beteiligt sind das Kinder- und Jugendparlament, das Jugendamt sowie die Wirtschaftsbetriebe der Stadt, in deren Besitz sich die Spielplätze befinden. Zusammen arbeiten die Beteiligten an der Entwicklung eines Verfahrens, das Partizipation sicherstellt und sich auch auf andere Stadtteile übertragen lässt. Am Ende des Prozesses wird der Verfahrensvorschlag als Beschlussvorlage an den Jugendhilfeausschuss übergeben.
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