Die Stadt Köln beteiligt seit vielen Jahren Kinder und Jugendliche bei städtischen Planungs- und Entscheidungsprozessen. Als konsequenter weiterer Schritt wurde ein Prozess angestoßen, der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei der Stadtplanung langfristig verankert.
An diesem Prozess wurden – unter der gemeinsamen Federführung des Amts für Kinderinteressen und des Stadtplanungsamts – parallel Kinder und Jugendliche sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung der Stadt Köln eingebunden.
In acht Beteiligungswerkstätten beurteilten mehr als 60 Kinder und Jugendliche die Situationen vor Ort in ihrem Stadtteil, benannten ihre konkreten Wünsche und Bedürfnisse und erarbeiteten Verbesserungsvorschläge. Die Vertreterinnen und Vertreter von 15 Fachämtern erarbeiteten gemeinsam in einem ressortübergreifenden Workshop Voraussetzungen für eine funktionierende kinder- und jugendgerechte Stadtplanung und entwickelten konkrete Lösungsvorschläge. Erste Resultate und Forderungen diskutierten die beteiligten Jugendlichen schließlich mit Politik und Verwaltung bei einer öffentlichen Veranstaltung der Stadt.
Ergebnis des Planungsprozesses ist ein Katalog an Qualitätskriterien, der die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Stadtplanung langfristig sichern soll. Diese Kriterien werden zunächst in einem modellhaften Stadtplanungsprozess in einem Kölner Stadtteil angewendet und getestet, bevor sie durch einen angestrebten Ratsbeschluss verbindlich verabschiedet werden sollen.
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