Die Gründung einer Familienvertretung in Meißen nach dem erfolgreich arbeitenden Vorbild der örtlichen Seniorenvertretung – das hat sich eine von der Stadtverwaltung initiierte Arbeitsgruppe in der sächsischen Kreisstadt zum Ziel gesetzt. In Meißen gibt es bereits vielfältige Maßnahmen im Themenfeld Kinder-, Jugend- und Familiengerechtigkeit, wie zum Beispiel ein Gütesiegel zur Bewertung von Kinderfreundlichkeit in der Stadt oder ein jährliches Kinderfest. Diese Aktivitäten stehen jedoch meist unverbunden nebeneinander und verfolgen keinen umfassenderen Ansatz.
Die Familienvertretung soll daher als beratendes Gremium die Interessen von Kindern, Jugendlichen und Familien in der öffentlichen Diskussion und bei politischen Entscheidungen koordiniert vertreten. Um die relevanten Akteure von Anfang an einzubinden, wurden Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Verbänden, Kirchengemeinden und der Wirtschaft eingeladen, sich bei der Ausarbeitung der Satzung der Familienvertretung zu beteiligen. Das Servicebüro der Initiative „Für ein kindergerechtes Deutschland“ moderierte und steuerte den Arbeitsprozess. Ende September 2010 beschied der Stadtrat positiv über die gemeinsam erarbeitete Beschlussvorlage. Die konstituierende Sitzung der Familienvertretung der Stadt Meißen soll Anfang 2011 stattfinden.
Leistungen des Servicebüros: