Beratung und Prozessbegleitung bei der Umsetzung konkreter Projekte
Das Servicebüro der Initiative „Für ein kindergerechtes Deutschland“ bietet Kommunen ab sofort bundesweit kostenfreie und individuelle Beratung bei themenspezifischen Problemstellungen und der Umsetzung aktueller Vorhaben zur Verbesserung der Kinder- und Jugendgerechtigkeit vor Ort.
Ob Vorhaben zur außerschulischen Bildung, zur Spielplatzplanung oder zur Einrichtung eines Jugendparlaments – Voraussetzung für eine Beratung ist ein konkretes, bereits bestehendes oder geplantes Projekt, an dem neben der Kommune weitere Partner beteiligt sind.
Das Beratungsangebot reicht von der Unterstützung bei der Bedarfsermittlung und Zielvereinbarung über die Moderation und Begleitung von Kooperationsprozessen bis zur Umsetzungsplanung und Öffentlichkeitsarbeit. Bewerben können sich politisch Verantwortliche, kommunale Verwaltungen – insbesondere Jugendämter – sowie öffentliche und freie Träger, Verbände, Vereine, Bürgerinitiativen und Unternehmen.
Über das Webportal der Initiative können Interessierte unter www.kindergerechtes-deutschland.de/servicebuero einen Beratungsbogen herunterladen und ausgefüllt an das Servicebüro senden. Die Beraterinnen und Berater des Servicebüros melden sich nach Prüfung des Bogens telefonisch, um die Details des Anliegens zu klären und ein bedarfsgerechtes Beratungspaket abzustimmen. Der Beratungsprozess selbst erfolgt in Form von moderierten Arbeitstreffen vor Ort mit abschließender Ergebnisdokumentation.
Fragen zum Beratungsangebot beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Servicebüros der Initiative „Für ein kindergerechtes Deutschland“ werktags von 9 bis 18 Uhr unter Tel. 0221 16082-13 oder per E-Mail: service@kindergerechtes-deutschland.de.
Die Initiative „Für ein kindergerechtes Deutschland“
In der Folge des Weltkindergipfels der Vereinten Nationen in New York im Jahr 2002 hat das Bundesfamilienministerium gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Nichtregierungsorganisationen den Alltag in Deutschland kritisch und konstruktiv auf Kinderfreundlichkeit geprüft. Die Ergebnisse, Forderungen und Maßnahmen bündelt der Nationale Aktionsplan „Für ein kindergerechtes Deutschland 2005–2010“ (NAP). Begleitend zur Umsetzung des NAP initiierte das Bundesfamilienministerium im Jahr 2007 die Initiative „Für ein kindergerechtes Deutschland“. Ziel ist es, die politische und öffentliche Aufmerksamkeit für Kindergerechtigkeit zu erhöhen, Aktivitäten auf Bundes-, Landes- und vor allem auch auf kommunaler Ebene anzustoßen und ein starkes Netzwerk aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zu knüpfen.
Pressekontakt:
Initiative „Für ein kindergerechtes Deutschland“
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Johanna Cantz
Lindenstraße 20
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