Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Mitreden ist Silber. Mitmischen ist Gold.

In 250 Kinder- und Jugendparlamenten deutschlandweit entscheidet die junge Generation mit. Die Zahl wird steigen müssen: Fast zwei Drittel der Neun- bis 14-jährigen wollen an Entscheidungen in ihrer Gemeinde beteiligt werden.
Dies ist ein Ergebnis des LBS-Kinderbarometers, bei dem jährlich mehr als 2.300 Kinder nach ihren Meinungen, Wünschen und Einstellungen gefragt werden.

Kinder und Jugendliche wollen mitmischen. Und das sollen sie auch. Denn wenn sie in der Familie, im Verein und in ihrer Stadt ernst genommen werden und sie erleben, dass Mitarbeiten auch Mitentscheiden bedeutet, stärkt das unsere Kinder und unsere Demokratie.

Vielfältige Erfahrungen – von Spielplatzplanungen bis zu Jugendparlamenten – belegen: Beteiligung lohnt sich auch für die Großen. Weil sich neue Perspektiven ergeben, Planungsprozesse effizienter verlaufen und Entscheidungen eine höhere Akzeptanz erzielen.

Der Nationale Aktionsplan „Für ein kindergerechtes Deutschland” fordert

  • passende Formen der Beteiligung
  • verbindliche Qualitätsstandards
  • Beteiligung auf allen Ebenen (Familie, pädagogische Institutionen, Kinder- und Jugendarbeit, Gemeinde, Land, Bund, Europa)

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist aktiv, damit Kinder und Jugendliche noch aktiver werden. Mit dem Motto „Nur wer was macht, kann auch verändern!“ startete Ende 2006 das „Aktionsprogramm für mehr Jugendbeteiligung“ – eine gemeinsame Initiative des Bundesfamilienministeriums, der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) und des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR).

Beteiligung braucht Beteiligung!

Nutzen Sie diese Potentiale auch jenseits der Jugendparlamente! Erproben Sie lebensnahe und unkonventionelle Mitwirkungsformen. Rufen Sie in Ihrem Haus den Kleinmieterrat ein. Lassen Sie die Kinder Ihrer Angestellten eine kinderfreundliche Arbeitswelt entwerfen. Fördern Sie das Mitmachen, ohne zu überfordern, indem Sie die Kleinen mit Spielerischem und die Größeren mit Verbindlichem zu echten Beteiligten machen.

Gute Beispiele!

Quelle: http://www.kindergerechtes-deutschland.de/schwerpunkte/beteiligung/
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