Aufwachsen ohne Gewalt

Aktiv gegen Gewalt

„In neun von zehn Klassen wird gemobbt”, schrieb das Jugendmagazin SPIESSER in seiner Juniausgabe 2007. Ein altes Phänomen mit neuem Namen – und neuen Ausmaßen. Doch Gewalt ist nicht nur in der Schule trauriger Alltag.
Mobbing unter Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonal, Euphemismen wie „Happy Slapping“ für erschreckende Trends und schockierende Fälle von Vernachlässigung und Gewalt in der Familie sorgen immer häufiger für Schlagzeilen. Kaum eine Herausforderung berührt und betrifft uns alle so wie der Schutz unserer Kinder vor Missbrauch, Ausbeutung und Gewalt. Doch Schulordnungen, Paragraphen, Institutionen und Programme alleine reichen nicht.

Der Nationale Aktionsplan „Für ein kindergerechtes Deutschland” thematisiert

  • Gewalt und Kindesvernachlässigung in der Erziehung
  • Partnergewalt – Kinder als deren Zeugen und Betroffene
  • Gewalt unter Kindern und Jugendlichen
  • Gewalt und Medien

und entwirft konkrete Handlungsmöglichkeiten. Das BMFSFJ nimmt diese Herausforderungen an, um Kinder und Jugendliche zu schützen und zu stärken und frühe Hilfen zu optimieren. Exemplarisch hierfür stehen das neue Jugendschutzgesetz, Projekte zur Stärkung der Medienkompetenz und der gezielte Ausbau sozialer Frühwarnsysteme.

Machen Sie sich stark für ein Aufwachsen ohne Gewalt!

Es sind viele Augen, die mehr sehen als zwei, deutliche Stimmen, die mehr bewirken als leise, haltende Hände, die mehr Einhalt gebieten als drohende. Gewaltpräventionstrainings schon im Kindergarten, ermutigende Elternkurse, enge Kooperationen zwischen Schulen, medizinischen Einrichtungen, Sozialämtern, Unternehmen und Vereinen oder die praktische Vermittlung von Medienkompetenz für Eltern und Kinder sind einige erfolgreiche – und auf Ihr Umfeld übertragbare – Ansätze.

Gute Beispiele!
Quelle: http://www.kindergerechtes-deutschland.de/schwerpunkte/gewaltverzicht/&font=2
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