Themenveranstaltung zum Schwerpunkt Gesundheit

Themenveranstaltung „Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit (und ohne) Behinderung“ am 4. Februar in Mainz

„Vielfalt leben – Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit (und ohne) Behinderung” – so lautete das Thema der dritten Themenveranstaltung zu den Handlungsfeldern des NAP, die am 4. Februar 2010 im Erbacher Hof in Mainz stattgefunden hat. Sie richtete sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Verbänden und NGOs aus der Jugendhilfe und dem Gesundheits- und Sozialbereich sowie aus Wissenschaft und Politik.

Die UN-Konvention „Rechte für Menschen mit Behinderung“, die Deutschland im Februar 2009 ratifiziert hat, zeigt ebenso wie der 13. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung einen grundlegenden Perspektivwechsel im Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung auf. In Plenarvorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops wurden die aktuelle Situation sowie Perspektiven für eine Stärkung von Inklusion dargestellt. Praxisbeispiele, Fachinputs sowie Statements Jugendlicher zeigten auf, welche Aspekte dabei in den verschiedenen Lebensabschnitten von Kindern und Jugendlichen von besonderer Bedeutung sind und wie Übergänge zwischen den einzelnen Systemen besser gestaltet werden können. Ziel der eintägigen Veranstaltung war es, den Mehrwert von Inklusionskonzepten deutlich zu machen und konkrete Schritte und Umsetzungsvorschläge für mehr Inklusion aufzuzeigen.

Die Dokumentation zu den Ergebnissen der Fachveranstaltung finden Sie hier .


Das Programm im Überblick


Gesamtmoderation: Petra Schwarz, MDR

10:00  Ankommen, Kaffee
10:30 Begrüßung und Eröffnung
durch Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner, Ministerialrat im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
10:40
Grußwort
Malu Dreyer, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen in Rheinland-Pfalz
10:50 Handlungskonzept Inklusion – aktuelle Erfordernisse und Perspektiven

Prof. Dr. Elisabeth Wacker, Universität Dortmund
11:20
Inklusion als Herausforderung für die Praxis
Podiumsdiskussion mit
Ottmar Miles-Paul, Beauftragter für Belange behinderter Menschen in Rheinland-Pfalz,
Hans-Jürg Liebert, Landesarbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen e.V.,
Barbara Buchfeld, Offene Schule Waldau,
Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Kita und Freizeit sowie Jugendlichen
12:10 Ausblick auf die Workshops
12:15 Workshops

Workshop 1:  Gemeinsam von Anfang an – Inklusion in der frühen Kindheit
Fachkommentar: Dr. Christa Roebke, Journalistin, Mitherausgeberin "Gemeinsam leben – Zeitschrift für integrative Erziehung"

Praxisbeispiel: Integrative Kita Pusteblume, Speyer 


Workshop 2: Individuelles Lernen gestalten – Integration und Inklusion in der Schule

Fachkommentar: Prof. Dr. Jutta Schöler, TU Berlin
Praxisbeispiel: Integrierte Gesamtschule Bonn-Beuel, Preisträger des deutschen Schulpreises 2008

Workshop 3: Dabei sein ist alles ? – Inklusion im Jugendalter

Fachkommentar: Prof. Clemens Dannenbeck, 
FH Landshut 


Praxisbeispiel: Jugendtreff "Power Club", Nieder-Olm
13:15 Mittagspause

14:15

15:45

Fortsetzung Workshops

Kaffeepause

16:15 Inklusion stärken – Konsequenzen für Gesellschaft, Politik und Verbände
Moderiertes Abschlussplenum mit
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Hubertus von Voss, Kindernetzwerk e.V.,
Moderatorinnen, Moderatoren und Jugendlichen aus den Workshops sowie
Vertreterinnen und Vertretern des Bundes, der Länder- und der Kommunalebene
17:00
Verabschiedung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend
17:15 Ende der Veranstaltung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: http://www.kindergerechtes-deutschland.de/themenveranstaltungen/gesundheit/tv-gesundheit.html
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