Hintergrund

Der Kinder- und Jugendreport

Von Beginn an wurden Kinder und Jugendliche in die Entwicklung des Nationalen Aktionsplans einbezogen. Nach dessen Verabschiedung durch das Bundeskabinett im Februar 2005 folgte der „Härtetest” mit dem Ergebnis: Kinder und Jugendliche wünschen sich vor allem eines - mehr Freiräume.

Von August 2005 bis Januar 2006 nahmen mehrere hundert Kinder und Jugendliche den Plan unter die Lupe, entwickelten ihn in regionalen Seminaren weiter und formulierten gemeinsam mit jugendlichen Coaches ergänzende Forderungen.

Die Ergebnisse wurden im Kinder- und Jugendreport zum Nationalen Aktionsplan festgehalten.

Einbindung und Aktivierung

Der Kinder- und Jugendreport war somit gleich mehrfach erfolgreich: Kinder- und Jugendliche wurden auf breiter Basis auf die Forderungen nach einem kindergerechten Deutschland aufmerksam. Sie bereicherten den Nationalen Aktionsplan durch ihre eigenen Ideen und Projekte. Sie machten ganz konkrete und positive Erfahrungen in der Beteiligung an gesellschaftspolitischen Prozessen. Und sie knüpften „junge” Netzwerke quer durch die Republik und in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft.

Der Kinder- und Jugendreport macht die Anregungen von interessierten Jugendlichen sichtbar und zeigt Möglichkeiten für die eigene Projektarbeit vor Ort auf. Viele der Ideen aus dem Report werden seit 2006 in lokalen Kinder- und Jugendprojekten weiterentwickelt.

Der Report bringt auf den Punkt, was jungen Menschen wichtig ist: Generationengerechtigkeit. Integration. Lernen von Gleichaltrigen und vor allem: mehr Freiräume – zum Ausprobieren und Austoben, zum Nachdenken, zum Mitmischen oder einfach mal zum Unter-Sich-Sein.

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Downloads

Quelle: http://www.kindergerechtes-deutschland.de/zur-initiative/der-kinder--und-jugendreport/&font=1
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