Hintergrund

Der Nationale Aktionsplan „Für ein kindergerechtes Deutschland”

Im Jahr 2002 fand der letzte Weltkindergipfel der Vereinten Nationen statt – zum ersten Mal nahmen Kinder und Jugendliche teil. Ergebnis des Gipfels war ein wegweisendes Abschlussdokument auf Basis der UN-Konvention über die Rechte des Kindes von 1989: „A World fit for Children” will einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation von Kindern weltweit leisten und formuliert klare Forderungen an die Nationalstaaten.
Der eindringliche Appell des Weltkindergipfels fand in Deutschland schnell Gehör: Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Praxis, Nichtregierungsorganisationen, der Kinderkommission des Deutschen Bundestages, aus Bund, Ländern und Gemeinden übersetzten die Forderungen des UN-Dokuments in einen Nationalen Aktionsplan. Kinder und Jugendliche bereicherten die Ergebnisse der Erwachsenen mit ihren lebendigen und kreativen Ideen.

Sechs Schwerpunkte

Der Nationale Aktionsplan „Für ein kindergerechtes Deutschland” enthält eine Vielzahl an Maßnahmen, gebündelt in sechs zentralen Schwerpunkten:

  • Chancengerechtigkeit durch Bildung
  • Aufwachsen ohne Gewalt
  • Förderung eines gesunden Lebens und gesunder Umweltbedingungen
  • Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
  • Entwicklung eines angemessenen Lebensstandards für alle Kinder
  • Internationale Verpflichtungen

Im Rahmen des Abschlusskongresses im Dezember 2010 in Berlin wurde unter dem Titel „Perspektiven für ein kindergerechtes Deutschland“ der Abschlussbericht des Nationalen Aktionsplans „Für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010“ vorgelegt.

Mehr zu den Schwerpunkten

 

Film zum Nationalen Aktionsplan „Für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010”

Quelle: http://www.kindergerechtes-deutschland.de/zur-initiative/nationaler-aktionsplan/nationaler-aktionsplan.html
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