Hintergrund

Die Initiative „Für ein kindergerechtes Deutschland“

Kinder und Jugendliche so schützen, fördern und beteiligen, dass sie ihren Platz mitten in unserer Gesellschaft finden und unsere Zukunft aktiv mitgestalten: Was mit einem Beschluss des Weltkindergipfels 2002 begann, kann nur durch gemeinsames Handeln Wirklichkeit werden.
Seit dem Weltkindergipfel der Vereinten Nationen in New York im Jahr 2002 haben zahlreiche gesellschaftliche Gruppen gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) den Alltag in Deutschland kritisch und konstruktiv auf Kinderfreundlichkeit geprüft. Die Ergebnisse und Forderungen bündelt der Nationale Aktionsplan „Für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010” (NAP). Entscheidend war dabei die Einbindung mehrerer hundert Kinder und Jugendlicher.

Von 2008 bis 2010 begleitete die Initiative „Für ein kindergerechtes Deutschland” die Umsetzung des NAP. Ziel der Initiative war es, Aktionen für und mit Kindern und Jugendlichen in allen gesellschaftlichen Bereichen anzustoßen, neue Projekte zu unterstützen und aktiven Mitstreiterinnen und Mitstreitern eine Plattform zu bieten.

Insbesondere auf kommunaler Handlungsebene wird Kindergerechtigkeit konkret.

Deshalb unterstützte das Servicebüro der Initiative 30 Landkreise, Städte und Gemeinden bei ihren modellhaften Vorhaben für mehr Kindergerechtigkeit. Die kostenfreie Beratung zielte darauf ab, verwaltungs- und trägerübergreifende Netzwerke aufzubauen, Handlungsansätze zu erarbeiten sowie neue Projekte anzustoßen und bestehende weiterzuentwickeln.

Um die Umsetzung des NAP weiter voranzubringen, veranstaltete die Initiative zudem eine Reihe von sechs bundesweiten Themenveranstaltungen zu den einzelnen Handlungsfeldern des NAP.

Sechs Arbeitskreise, eine Lenkungs- und Steuerungsgruppe sowie die wissenschaftliche Begleitung des NAP garantierten fachliche Impulse und trugen Sorge für die enge Ein- und Anbindung relevanter Akteurinnen und Akteure.

Kurz und NAP

Auf dem Weg zu einer Gesellschaft, die Kindern und Jugendlichen in allen Belangen gerecht wird, hat Deutschland wichtige Stationen zurückgelegt:

  • 1989: Am 20. November beschließt die UN-Vollversammlung die Kinderrechtskonvention. Bis heute ist dies der Internationale Tag des Kindes.
  • 1992: Deutschland ratifiziert offiziell die Kinderrechtskonvention.
  • 2002: Auf dem Weltkindergipfel in New York erarbeiten die UN das Dokument  
    „A World Fit For Children”. Beteiligt daran sind Kinder und Jugendliche aus aller Welt.
  • 2005: Der Nationale Aktionsplan „Für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010” wird von der Bundesregierung beschlossen.
  • 2006: Mit dem Kinder- und Jugendreport ergänzen junge Expertinnen und Experten den Nationalen Aktionsplan.
  • 2008: Die Initiative „Für ein kindergerechtes Deutschland” startet.
  • 2008: Auf dem Fachkongress „Schützen, fördern, beteiligen – Für ein kindergerechtes Deutschland” wird der Zwischenbericht zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans vorgestellt.
  • 2008-2010: Das Servicebüro der Initiative „Für ein kindergerechtes Deutschland“ berät 30 kommunale Netzwerke, die sich vor Ort für mehr Kinder- und Jugendgerechtigkeit einsetzen.
  • 2009-2010: Auf sechs Themenveranstaltungen werden konkrete Handlungsansätze für die Umsetzung von mehr Kinder- und Jugendgerechtigkeit erarbeitet.
  • 2010: Auf dem Abschlusskongress „Perspektiven für ein kindergerechtes Deutschland“ wird der Abschlussbericht zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans vorgestellt.
 
 
 
 
Quelle: http://www.kindergerechtes-deutschland.de/zur-initiative/zur-initiative_01_11.html
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